Hengelo Emsdetten Chojnice
für Nachrichten aus den Städten klicken Sie auf das entsprechende Wappen

diesmal mit großem Schwer­punkt auf die Städ­te­part­ner­schaf­ten und Eu­ro­pa, wie ja schon das Lo­go er­ken­nen läßt

Die PDF-Version des für die­se Stadt­füh­rung er­stell­ten Be­gleit­hefts ent­hält auch zahl­rei­che wei­ter­füh­ren­de Links und kann hier herun­ter ge­la­den werden:

06.-08.01.2017: zum Emsdettener Neujahrsempfang 2017

Städtepartnerschaftsverein betreut die Gäste aus Chojnice

Stadtführung in Münster: vor der Überwasserkirche

Bereits am Freitag, den 6. Januar, war zum diesjährigen Neujahrsempfang eine Delegation aus der Partnerstadt Chojnice angereist. Darunter Stadtdirektor Robert Wajlonis und Frau Joanna, der Geschäftsführer des Verkehrsvereins Chojnice Roman Guzelak und Frau Joanna Piekarska-Guzelak, zwei Musiker Paweł Wajlonis und Paweł der Bigband Chojnice sowie ein Fahrer. Die „offiziellen“ Gäste waren im Hotel Kloppenborg untergebracht, während die zwei Musiker sowohl was die Unterkunft, als auch die musikalische Betreuung anbelangte, von Dieter Michel betreut wurden. Fürsorglich nahm Hildegard Strodt-Sievers den Fahrer der Gäste aus Chojnice auf.

Die Anreise nach Emsdetten war bei bestem Wetter kom­pli­ka­tions­los verlaufen. Pünktlich um 18.45 Uhr trafen die Gäste ein und wurden vom stellvertretenden Bürgermeister (auch Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins) sowie Vereinsmitgliedern herzlich begrüßt. Aber schon wartete auf die Familie Wajlonis ein „Pflichttermin“, nämlich die Teilnahme an der Prinzenkür der neuen Prinzessin bzw. des Prinzen Müllmann. Waltraud Buchmann hat als Übersetzerin den Termin begleitet.

Am nächsten Morgen, Samstag, den 7. Januar, fand eine Stadtbesichtigung in Münster statt. Bernd Lohmann hatte eine mehrstündige Stadtbesichtigung vorbereitet, inklusive einer Broschüre sozusagen als Andenken (s. Download-Link rechts). Waltraud Buchmann und Margot Bednarczyk waren als eifrige Übersetzerinnen ins Polnische tätig. Nicht nur die Gäste aus Chojnice waren überrascht, wie viel es in Münster zu sehen gab, selbst für Leute, die schon mal in Münster gewohnt hatten. Ein kleiner Wehrmutstropfen war aber gefallen, die Fahrt musste wegen des widrigen Wetters mit vorausgesagtem Eisregen und glatten Straßen am Nachmittag mit dem Zug stattfinden, so dass einige Besichtigungspunkte wegfallen mussten. Trotzdem verliefen sowohl Hin- als auch Rückfahrt reibungslos, sogar ein direkter Busanschluss brachte uns schnell zum geplanten Ausgangspunkt am Hörster Tor.

Bei mittags doch etwas kalten Füßen und Händen machte man Rast bei einem Mittagessen und Getränken in einer nicht ganz typischen Touristen-Gaststätte in Münster, Frauenstraße 24. Das Jugendstilhaus sollte vor Jahrzehnten abgerissen werden und hat eine lange Geschichte von Hausbesetzungen hinter sich. Nach langer Zeit als selbstverwaltetes und alternatives Kulturzentrum führt es jetzt eine private Eigentümer GmbH. Einfach eingerichtet, deshalb ließen sich auch problemlos und ohne großen Aufwand die Tische zusammenstellen, bei kleinen Preisen und sehr gutem Essen konnte man in studentischem Ambiente die Pause genießen. (Nicht ausschließlich, es gab einige ältere Herren, die nur ein Getränk bestellten und lange Karten spielten …)

An den Stationen der Besichtigung gab es jeweils kurze Erläuterungen, die die vorab gegebenen generellen Informationen zu Münster, seiner Geschichte und heutiger Situation beispielhaft verdeutlichten. Neben den wesentliche touristischen Stationen wie beispielsweise die Promenade mit Zwinger und Buddenturm, das Stadttheater, verschiedene Kirchen – darunter selbstverständlich auch Dom und die Lambertikirche, das Kiepenkerl-Denkmal, das Kuhviertel, ein Blick auf das Schloss und das Universitätsviertel, das neue Landesmuseum, natürlich auch Rathaus mit Prinzipalmarkt gab es auch Hinweise auf profanere Gebäude und deren Funktionen wie JVA, das Hauptquartier des deutsch-niederländischen Korps, Gerichte, Verwaltungen wie Bezirksregierung und Landschaftsverband und vieles mehr. Für die Gäste war auch ein Rundgang über den Wochenmarkt Pflicht, gerade weil es so einen Wochenmarkt in dieser Form in Chojnice nicht gibt. Brigitte: „Der Markt in Münster ist Pflichtprogramm für die Münsteraner, allerdings sehr teuer“, R. Wajlonis: „Aber dafür auch hohe Qualität“ - das stimmt wohl.

Für anschließendes Shopping in Münster war kein Bedarf mehr, das lag wohl auch am Wetter. Zufrieden langte die Gruppe um 17 Uhr wieder in Emsdetten an, nicht ohne auf dem Weg zum münsterschen Bahnhof noch kurz am Erbdrostenhof und dem Stadtmuseum anzuhalten.

Christian Erfling hatte im Auftrag der Stadt Emsdetten die Gäste und Gasteltern zu einem Abendessen mit anschließendem Kneipenbummel eingeladen. Die Musiker aber mussten zumindest noch ein wenig zusammen mit Dieter Michel üben für den Auftritt am nächsten Tag...